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Die 4 Phasen eines B2B E-Commerce Replatformings

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12 min read
Die 4 Phasen eines B2B E-Commerce Replatformings

Ein E-Commerce Replatforming ist eines der komplexesten IT-Projekte, die ein Unternehmen in Angriff nehmen kann. Die Entscheidung, die bestehende Plattform zu wechseln, betrifft nicht nur die Technologie – sie ist eine strategische Weichenstellung, die Umsatz, Betriebskosten und die Wettbewerbsfähigkeit auf Jahre hinaus beeinflusst.

Dabei lohnt sich der Aufwand: Laut einer Studie von commercetools verzeichneten 90 % der Unternehmen nach einem Plattformwechsel Umsatz- und Verkaufssteigerungen.1 Gleichzeitig berichten nur 14 % der Unternehmen, mit ihrer aktuellen E-Commerce-Plattform zufrieden zu sein – und 77 % fühlen dringenden Handlungsbedarf.1

Was trennt erfolgreiche Replatforming-Projekte von gescheiterten? Vor allem eines: strukturierte Vorbereitung in klar definierten Phasen. Dieser Beitrag beschreibt die vier zentralen Phasen eines B2B-Replatformings – von der ersten strategischen Entscheidung bis zum erfolgreichen Go-Live – und benennt die wichtigsten Do's und Don'ts für jede Phase.

Phase 1: Entscheidungsphase – Das Fundament des Projekts

Die Entscheidungsphase ist das strategische Herzstück des gesamten Projekts. Hier wird nicht nur entschieden, ob ein Replatforming stattfindet – sondern auch wie, womit und mit wem. Wer diese Phase überstürzt oder mit unklaren Zielen beginnt, zahlt den Preis in jeder nachfolgenden Phase.

Am Anfang steht die ehrliche Auseinandersetzung mit den Signalen mit den Signalen: Kundenbeschwerden, steigende Total Cost of Ownership, technische Schulden oder End-of-Life-Szenarien sind typische Auslöser. Diese Signale müssen jedoch nicht nur erkannt, sondern auch quantifiziert werden – denn ohne belastbare Zahlen fehlt die Grundlage für eine fundierte Entscheidung. Gleichermaßen gehört die ernsthafte Prüfung von Alternativen dazu: Manchmal ist eine gezielte Optimierung der bestehenden Plattform wirtschaftlicher als ein vollständiger Wechsel.

Steht der grundsätzliche Entschluss, folgt die Definition konkreter Projektziele. Das klingt trivial, wird aber regelmäßig unterschätzt. Ziele wie „schnellerer Shop" oder „bessere User Experience" sind wertlos, wenn sie nicht messbar gemacht werden. Bewährt hat sich das SMART-Prinzip: Ein Ziel wie „Reduktion der durchschnittlichen monatlichen TCO um 20 % innerhalb von sechs Monaten nach Go-Live" lässt sich nach Projektabschluss klar evaluieren – ein vages Ziel nicht.

Parallel dazu werden die funktionalen Anforderungen erhoben: Was muss das neue System leisten? Diese Anforderungen entstehen nicht im Vakuum, sondern im Dialog mit allen betroffenen Abteilungen – von Marketing über Vertrieb und Fulfillment bis zur Buchhaltung. Im B2B-Kontext kommen typischerweise Anforderungen wie kundenindividuelle Preislisten, mehrstufige Bestellfreigabe-Workflows und tiefe ERP-Integration hinzu, die von standardisierten Plattformen nicht immer nativ abgedeckt werden.

Die Wahl der Technologie und des Implementierungspartners schließt die Phase ab. Beide Entscheidungen sind eng verknüpft: Eine Plattform, für die es regional kaum erfahrene Agenturen gibt, erhöht das Projektrisiko erheblich. Der gesamte Prozess wird durch die Erstellung eines Business Cases untermauert, der die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit transparent und konservativ kalkuliert – idealerweise in drei Szenarien (Best Case, Base Case, Worst Case).

Do's und Don'ts

Ziele messbar formulieren – SMARTe Ziele sind die einzige belastbare Messlatte für den Projekterfolg.

Plattform-Reife und Ökosystem berücksichtigen – Eine starke Community, reife Agenturlandschaft und ein breites Extension-Angebot (wie bei Shopware 6 oder Magento 2) reduzieren Risiken erheblich.

Agenturwahl auf Basis von Expertise treffen – nicht ausschließlich nach dem günstigsten Stundensatz (in einem vorherigen Beitrag wird geschildert, welche Aspekte zwischen In-house Entwicklung vs Agentur berücksichtigt werden sollen).

Sich von Technologie-Trends blenden lassen – Headless Commerce oder Microservices sind nicht per se besser. Für viele mittelständische B2B-Unternehmen mit klar definiertem Geschäftsmodell ist eine bewährte Monolith-Plattform die kostengünstigere und stabilere Wahl. Technologie ist Mittel zum Zweck, kein Selbstzweck.

Zu viele Agenturen involvieren – Mehr Beteiligte bedeuten mehr Koordinationsaufwand, mehr Abstimmungsprobleme und längere Entscheidungswege. Ein breites Leistungsportfolio aus einer Hand reduziert Reibungsverluste.

Den Business Case schönrechnen – Ein Business Case, der das Projekt um jeden Preis rechtfertigt, ist gefährlich. Unrealistische Annahmen gefährden die Wirtschaftlichkeit des Projekts, lange bevor das System live ist.

Phase 2: Analysephase – Fakten statt Bauchgefühl

Die Analysephase ist oft die ressourcenintensivste Phase des gesamten Projekts – und die am häufigsten unterschätzte. Hier wird der aktuelle Zustand des E-Commerce-Systems ganzheitlich dokumentiert, um eine fundierte Grundlage für alle nachfolgenden Entscheidungen zu schaffen. Was hier nicht erhoben wird, fehlt später in der Konzeption – und wird entweder teuer nachgeholt oder gar nicht umgesetzt.

Im Zentrum steht die Ist-Analyse des bestehenden Systems aus drei Perspektiven. Technologisch geht es um Performance-KPIs wie Ladezeiten, Core Web Vitals und Uptime, aber auch um die Stabilität der Hosting-Infrastruktur, die Skalierbarkeit bei Traffic-Spitzen und die DSGVO-Konformität der eingesetzten Komponenten. Funktional werden Storefront, Admin-Bereich und Transaktions-E-Mails systematisch durchleuchtet: Welche Features existieren, welche werden tatsächlich genutzt, und was fehlt im Vergleich zu den definierten Anforderungen? Auf Business-Ebene liefern Umsatzentwicklung, Conversion Rates, Retouren und Kundenfeedback wertvolle Einblicke in die wirtschaftliche Performance des Systems.

Besonders aufwändig – und im B2B-Kontext besonders kritisch – ist die Analyse der Systemlandschaft. ERP, PIM, CRM, Payment-Provider und Logistiksysteme sind in einem B2B-Shop selten lose gekoppelt, sondern tief integriert. Diese Integrationen müssen auf technischer Ebene vollständig dokumentiert werden: API-Spezifikationen, XML- und CSV-Strukturen, Validierungsmechanismen, Geschäftslogik und Datenfelder. Was hier lückenhaft bleibt, führt in der Implementierungsphase zu bösen Überraschungen.

Ergänzt wird die Ist-Analyse durch eine Stakeholder-Analyse, die alle betroffenen internen und externen Akteure mit ihren Interessen und Erwartungen erfasst, sowie durch eine Wettbewerber- und Zielgruppenanalyse. Gerade im B2B-Bereich, wo Kaufentscheidungen komplex und Kundenbeziehungen langfristig sind, bieten diese Analysen wertvolle Hinweise darauf, welche Features und Prozesse wirklich differenzierend wirken.

Do's und Don'ts

Mit Daten und Fakten arbeiten – Tools wie Hotjar (Heatmaps, Session Recordings), Google Analytics und Business-Intelligence-Systeme liefern objektive Grundlagen. Bauchgefühl ist kein Ersatz.

Technische Integrationen tief analysieren – API-Spezifikationen, Datenfelder und Validierungslogiken müssen vollständig dokumentiert sein. Was hier fehlt, führt später zu teuren Nacharbeiten.

Bestehende Features kritisch hinterfragen – Nicht jede vorhandene Funktion verdient es, migriert zu werden. Welchen Kosten-Nutzen-Effekt hat sie? Gibt es eine bessere oder günstigere Alternative? Ein Sparring mit externen Experten kann helfen, blinde Flecken aufzudecken.

Alle Stakeholder-Gruppen einbeziehen – Nicht nur Führungskräfte. Mitarbeiter aus Fulfillment, Buchhaltung, Marketing und Kundensupport bringen praxisnahe Perspektiven, die im Konzept Niederschlag finden müssen.

Analyse oberflächlich behandeln – Eine Ist-Analyse, die nur auf Screenshots und groben Beschreibungen basiert, ist wertlos. Besonders Integrationen brauchen technische Tiefe.

Kunden- und Mitarbeiterbedürfnisse der Führungsebene unterordnen – Die Wünsche des Managements zu priorisieren und dabei Kunden- und Mitarbeiteranforderungen zu vernachlässigen, führt auf kurze Sicht zu ruhigeren Meetings – auf lange Sicht zu enttäuschenden Umsätzen.

Web Vitals und SEO-Performance ignorieren – Ladezeiten und Core Web Vitals beeinflussen direkt Conversion Rate, SEO-Ranking und damit den Umsatz. Diese Baseline muss vor dem Replatforming erhoben werden, um den Erfolg nach dem Launch messen zu können.

Phase 3: Konzeption & Umsetzung – Das operative Herzstück

In der Konzeptions- und Umsetzungsphase werden Analyse-Ergebnisse und strategische Ziele in konkrete Konzepte und lauffähige Software übersetzt. Es ist die längste Phase – und die, in der die meisten Planungsfehler aus den Vorphasen sichtbar werden.

Die erste grundlegende Entscheidung betrifft den Projektmanagement-Ansatz. Agiles Vorgehen nach Scrum hat sich bei E-Commerce-Projekten gegenüber dem klassischen Wasserfallmodell bewährt, weil es schnellere Feedbackzyklen ermöglicht und verhindert, dass man monatelang auf ein Ergebnis hinarbeitet, das an den tatsächlichen Anforderungen vorbeientwickelt wurde. Kern des agilen Vorgehens ist ein priorisierter Product Backlog: Features werden nach Business Value geordnet – also danach, ob sie Umsatz steigern, Kosten senken oder die Effizienz für Mitarbeiter und Kunden verbessern. Der erste Go-Live folgt dem MVP-Prinzip: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Parallel zur Entwicklung entstehen das Integrations- und das Migrationskonzept. Das Integrationskonzept legt fest, wie ERP, PIM, CRM, Payment-Provider und Logistiksysteme an die neue Plattform angebunden werden – mit klaren Verantwortlichkeiten für jeden Integrationspunkt. Das Migrationskonzept regelt, wie Bestell-, Kunden- und Produktdaten überführt werden und – mindestens ebenso wichtig – wie die Vollständigkeit und Korrektheit der migrierten Daten geprüft wird. Fehlerhafte Datenmigration ist einer der häufigsten Gründe für Projektverzögerungen: 83 % der Datenmigrations-Misserfolge entstehen durch unterschätzte Datenkomplexität und unzureichendes Testing.2

Ein oft unterschätzter Aspekt dieser Phase ist das Change Management. Ein Replatforming ist immer auch ein Veränderungsprojekt. Mitarbeiter, die nicht verstehen, warum die neue Plattform besser ist, werden Workarounds erfinden oder das System offen kritisieren – bewusst oder unbewusst. Wer die Betroffenen frühzeitig einbindet, deren Ängste ernst nimmt und die Vorteile verständlich kommuniziert, investiert in eine der entscheidendsten Erfolgsvariablen des Projekts.

Do's und Don'ts

Verantwortlichkeiten klar definieren – Wer schreibt den Backlog? Wer nimmt Features ab? Wer koordiniert externe Integratoren wie ERP- oder CRM-Spezialisten? Unklare Rollen führen zu Missverständnissen, Frustration im Entwicklerteam und Zeitverzug.

Nach Business Value priorisieren – Features, die Umsatz steigern, Kosten senken oder Effizienz verbessern, kommen zuerst. Nicht das, was der lauteste Stakeholder sich wünscht.

Migrierte Daten sorgfältig validieren – Bestellungen, Kundendaten und Produktbewertungen müssen auf Vollständigkeit und korrekte Relationen geprüft werden. Viele Shopsysteme bieten Report- und Exportfunktionen, mit denen sich Summen leicht mit dem Quellsystem abgleichen lassen.

Hosting und Entwicklung aus einer Hand – Die Trennung von Entwicklungsagentur und Hosting-Anbieter führt bei Produktionsproblemen zu zeitaufwändiger Fehlersuche zwischen zwei Parteien – mit direkten Auswirkungen auf Downtimes und Kundenzufriedenheit.

Wasserfall-Planung für ein komplexes Projekt – Feste Lasten- und Pflichtenhefte zu Projektbeginn decken zwangsläufig nicht alle Anforderungen ab. Neue Erkenntnisse, die während der Implementierung entstehen, müssen ins Projekt einfließen können.

Design-Diskussionen ohne Datenbasis – Langwierige Debatten über Farben, Layouts und UI-Details sind Zeitverschwendung, solange echte Nutzerdaten fehlen. Die sinnvollere Alternative: MVP live bringen, Daten sammeln, dann A/B-Tests planen.

Change Management ignorieren – Wer das Team nicht abholt, riskiert Demotivation und im schlimmsten Fall aktiven Widerstand. Frühzeitige Kommunikation und Einbindung sind keine Soft-Skill-Übung, sondern handfestes Risikomanagement.

Phase 4: Testing & Go-Live – Kein Spielraum für Überraschungen

Die Testing- und Go-Live-Phase entscheidet darüber, ob die harte Arbeit der vorherigen Phasen in einem stabilen, vertrauenswürdigen Launch mündet – oder in einem Krisen-Marathon. Sie ist die letzte Gelegenheit, Fehler zu finden, bevor echte Kunden sie finden.

Das Testing erfolgt in aufeinander aufbauenden Stufen. Smoketests prüfen schnell und gezielt, ob die Grundfunktionen intakt sind: Shop lädt, Warenkorb funktioniert, Bestellabschluss ist möglich. Integrationstests überprüfen, ob alle Systemanbindungen korrekt funktionieren – werden Bestelldaten vollständig ins ERP übergeben, stimmen Preise und Lagerbestände, fließen Kundendaten korrekt ins CRM? End-to-End-Tests spielen schließlich realistische Geschäftsprozesse vollständig durch: von der Produktsuche über den Checkout bis zur Auftragsbestätigung. Im B2B-Kontext bedeutet das auch: Bestellfreigabe-Workflows, kundenindividuelle Sortimente und Konditionenlogiken müssen unter realen Bedingungen funktionieren.

Parallel dazu müssen zwei Bereiche sichergestellt werden, die in der Hektik des Launches leicht vergessen werden: SEO und Analytics. Ein sorgfältiger SEO-Audit – mit Prüfung aller 301-Redirects, Meta-Daten, Sitemaps und URL-Strukturen – ist Pflicht, bevor der DNS-Wechsel erfolgt. Ein SEO-Ranking-Verlust nach einem Relaunch ist schwer reparierbar und kann Monate dauern. Ebenso müssen alle Tracking-Mechanismen vor dem Go-Live vollständig validiert sein – ohne funktionierende Analytics-Daten ist datengetriebenes Optimieren nach dem Launch schlicht nicht möglich.

Die Go-Live-Agenda selbst muss klar strukturiert, mit allen Beteiligten abgestimmt und realistisch kalkuliert sein. Zugang zum Domain-Hosting, Deployment-Berechtigungen und ein definierter Rollback-Plan gehören zwingend dazu – nicht als Absicherung für den Worst Case, sondern als Zeichen professioneller Vorbereitung. Nach dem Launch schließt sich eine Hypercare-Phase an, in der dedizierte Support-Ressourcen bereitstehen, um dringende Bugs und Anpassungen schnell zu adressieren. Dass nach einem Go-Live kleinere Fehler auftreten, ist normal und kein Versagen – entscheidend ist, dass klare Prozesse für ihre Priorisierung und Behebung vorhanden sind.

Do's und Don'ts

Umfassenden SEO-Crawl vor dem Go-Live durchführen – URL-Mappings, Redirects und Meta-Daten müssen geprüft sein, bevor der DNS-Wechsel erfolgt.

Rollen und Verantwortlichkeiten beim Testing klar definieren – Wer testet was? Integrations- und End-to-End-Tests erfordern ausreichend Ressourcen aus IT, Vertrieb, Buchhaltung und Kundenservice – nicht nur aus der Entwicklungsagentur.

Projektdokumentation vollständig und aktuell halten – Mappings, Konfigurationen, Workarounds und Systemdiagramme müssen gepflegt sein. Eine lückenhafte Dokumentation verlängert die Fehlersuche und gefährdet den stabilen Betrieb.

Hypercare-Phase fest einplanen – Nach jedem Go-Live treten Bugs und Edge Cases auf. Entscheidend ist, dass Ressourcen und Prozesse für die schnelle Behebung vorhanden sind.

Testing-Freigabe ohne interne QA-Vorabprüfung – Der E-Commerce Owner sollte erst dann mit eigenem Testing beginnen, wenn das QA-Team der Agentur seinen Teil abgeschlossen hat. Andernfalls entstehen unnötige Rückfragen und Verwirrung über Prioritäten.

Offene Fragen in der Go-Live-Agenda – Zugang zu DNS-Hosting, Berechtigungen und Rollback-Verfahren müssen vor dem Go-Live-Tag vollständig geklärt sein. Missverständnisse in dieser Phase kosten Stunden, in denen der Shop nicht erreichbar ist.

Nach dem Go-Live in Panik verfallen – Kleinere Fehler nach dem Launch sind kein Versagen, sondern die Regel. Klare Priorisierungs- und Bugfixing-Prozesse sind wichtiger als der Anspruch auf Perfektion am ersten Tag.

Fazit: Replatforming als strukturiertes Projekt, nicht als Ad-hoc-Entscheidung

Ein E-Commerce Replatforming ist keine technische Übung – es ist eine strategische Transformation. Die vier Phasen Entscheidung, Analyse, Konzeption & Umsetzung sowie Testing & Go-Live sind nicht willkürlich, sondern aufeinander aufbauend: Fehler in der Entscheidungsphase ziehen sich durch alle nachfolgenden Schritte. Eine oberflächliche Analyse rächt sich spätestens in der Implementierung. Und ein überstürzter Go-Live ohne solides Testing gefährdet Kundenzufriedenheit und Umsatz.

Wer die Leitlinien dieser vier Phasen konsequent verfolgt, Verantwortlichkeiten klar definiert und auf datenbasierte Entscheidungen setzt, schafft die Grundlage für ein Projekt, das nicht nur liefert – sondern das Unternehmen langfristig wettbewerbsfähiger macht.

Die gute Nachricht: **92 % der Unternehmen, die auf eine neue Plattform migriert haben, sind mit dem Ergebnis zufrieden oder sehr zufrieden.**1 Der Aufwand lohnt sich – wenn er strukturiert erfolgt.


Quellenverzeichnis

  1. commercetools: State of eCommerce: Replatforming and Migration Trends 2024 (September 2024). 90 % der Unternehmen, die kürzlich migriert sind, verzeichneten Umsatz- und Verkaufssteigerungen; nur 14 % sind mit ihrer aktuellen Plattform zufrieden; 92 % der Migrierten sind zufrieden oder sehr zufrieden. Quelle: commercetools.com

  2. Swell: 25 Ecommerce Replatforming Statistics That Drive Growth in 2026. 83 % der Datenmigrations-Misserfolge entstehen durch unterschätzte Datenkomplexität und unzureichendes Testing.Quelle: swell.is